Beschäftigung im LEH

Mehr als ein Drittel aller Einzelhandelsmitarbeiter:innen in Österreich sind im LEH beschäftigt.

Intro

Der heimische LEH (Vollsortiment + Diskont) bietet rund 114.600 unselbständigen Beschäftigten einen Arbeitsplatz.

Damit beschäftigt die Branche mehr als ein Drittel aller Einzelhandelsmitarbeiter und rund 4 % aller unselbstständig Beschäftigten in der marktorientierten Gesamtwirtschaft in Österreich.

Die Anzahl der Mitarbeiter im LEH ist im Zeitraum 2010 bis 2020 um knapp 28 % gestiegen. Das Beschäftigungswachstum fällt im LEH seit 2010 in nahezu allen Jahren deutlich höher aus als in der österreichischen Gesamtwirtschaft.

Der LEH beschäftigt in Österreich mehr Menschen als beispielsweise der Hoch- und Tiefbau, die Hotellerie, die gesamte Lebensmittelherstellung oder der Kfz-Handel.

Indirekte und induzierte Beschäftigung

Zusätzlich zu den direkt im LEH beschäftigten 117.600 Mitarbeiter:innen generiert die Branche mehr als 83.000 weitere Arbeitsplätze auf Ebene der Zulieferbetriebe.
Indirekte und induzierte Beschäftigung

Der vom LEH (Vollsortiment und Diskont) ausgehende Beschäftigungseffekt geht deutlich über die eigene Branche hinaus. So kommen zu den direkt im LEH beschäftigen 117.600 Mitarbeitern weitere 83.700 Arbeitsplätze auf Ebene der Zulieferbetriebe hinzu (indirekte Beschäftigung). Weitere 13.800 Arbeitsplätze werden durch Konsumausgaben der LEH-Mitarbeiter geschaffen oder abgesichert (induzierte Beschäftigung). Insgesamt beläuft sich der vom LEH generierte Beschäftigungseffekt somit auf mehr als 215.000 Arbeitsplätze.

Benachbarte Themen

  • Anzahl der Mitarbeiter:innen

    Der österreichische Lebensmittelhandel bietet mehr als 160.000 Mitarbeiter:innen einen Arbeitsplatz.

  • Aus- und Weiterbildung

    Der Lebensmittelhandel bietet vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen.

  • Flexible Arbeitszeitmodelle

    Die Mitarbeiter:innen im Lebensmittelhandel profitieren von flexiblen Arbeitszeitmodellen und vereinbaren so Beruf und Familie.

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